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Solarstrom - Anlagentypen & Komponeten
Solarstrom-Komponenten

Solarstrom - Anlagentypen

Es lassen sich generell zwei unterschiedliche Typen von Photovoltaikanlagen unterscheiden:

1. Netzgekoppelte Anlagen
2. Inselanlagen

Netzgekoppelte Solaranlagen:

Aufbau und Funktionsweise einer netzgekoppelten Solarstromanlage


Solargenerator (1)
Generatoranschlusskasten (2)
Wechselrichter (3)
Zähler (4)
Netzanschluss (5)

Der Solargenerator besteht aus einzelnen Solarmodulen. Die Solarzellen im Solarmodul erzeugen auf direktem Weg elektrische Energie aus dem auftreffenden Licht.
Die meisten marktgängigen Module enthalten scheibenförmige Solarzellen aus kristallinem Silizium - mit monokristalliner Struktur oder polykristallin mit sichtbaren Kristallgrenzen, welche der Solarzelle ein perlmuttartiges Aussehen verleihen.
Die Solarmodule werden meist mit Rahmen abgeboten, für Dach- und Fassadenintegration auch als rahmenlose Laminate. Die einzelnen solarmodule werden elektrisch miteinander verbunden zu sogenannten Generatorsträngen. Das Generatorfeld (Modulfeld) ist zumeist aus mehreren, parallel verschalteten Generatorsträngen aufgebaut.
Über die Gleichstrom-Hauptleitung (Solarkabel) wird der Solargenerator mit dem Wechselrichter verbunden.
Der vom Solargenerator erzeugte Gleichstrom wird anschließend mittels Wechselrichter in netzüblichen Wechselstrom (230 Volt Wechselspannung) umgewandelt.
Der Wechselrichter ist über die wechselstromseitige Installation mit dem Zählerplatz verbunden.
Der ins öffentliche Stromnetz eingespeister Solarstrom wird nach dem „Erneuerbare Energien Gesetz“ (EEG) vom Versorgungsnetzbetreiber vergütet. Die Abrechnung erfolgt über einen separaten Einspeisezähler bei.


Inselanlagen

Sogenannte Inselsysteme (Wochenendhaus, Campingbus, Segelboot usw.) brauchen keinen Wechselrichter zur Umwandlung in Netz-Wechselstrom (230V/50Hz), da sie an kein Netz gekoppelt sind.
Deshalb kann eine einfache PV-Anlage Gleichstromverbraucher wie z.B. Radio, Fernseher, Beleuchtung, usw., direkt ohne Umwandlung betreiben. Nachts oder an trüben Tagen kann mittels Akkumulatoren die gespeicherte Sonnenenergie verwendet werden.

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